Für Bauunternehmen, Handwerksbetriebe und Planungsbüros. validait findet passende Vergaben nach VOB/A und prüft Eignung, Fristen und Nachweise gegen Ihr Profil.

validait durchsucht täglich 54 Vergabeportale, vom EU-Amtsblatt über den Datenservice Öffentlicher Einkauf bis zu den Plattformen von Ländern und Städten, und filtert die Treffer auf Ihr Unternehmensprofil. Neue Verfahren kommen auf Wunsch morgens ins Postfach.
Mehr erfahrenJede Anforderung wird mit Ihrem Profil abgeglichen, zu jeder Bewertung sehen Sie Fundstelle und Zitat. Offene Punkte erscheinen als Punkte zur Klärung.
Mehr erfahrenAus amtlichen Zuschlagsdaten sehen Sie, wer in Ihrem Markt gewinnt, bei welchen Auftraggebern und mit welchen Partnern.
Mehr erfahrenLaden Sie Konzepte, Preisblätter und Nachweise hoch, wie sie bei Ihnen vorliegen. validait nutzt sie in jeder Prüfung.
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Marktvolumen und Entwicklung, Teilmärkte, Bundesländer, Auftraggeber und Verfahren, Wettbewerbsintensität, führende Auftragnehmer, Auftragswerte, europäischer Vergleich und konkrete Handlungsempfehlungen. Auf Basis von 34.120 Ausschreibungen aus dem EU-Amtsblatt.
Studie herunterladenQuelle: EU-Amtsblatt TED, eigene Auswertung, Oktober 2025 bis September 2026, Erfüllungsort Deutschland. Methodik in der Studie.
Bauleistungen folgen eigenen Regeln. Oberhalb der EU-Schwelle gilt der zweite Abschnitt der VOB/A, unterhalb der erste. Das betrifft Fristen, Wertgrenzen und die Art, wie Eignung nachgewiesen wird. Wer aus dem Liefer- und Dienstleistungsbereich kommt und die VgV kennt, stolpert hier regelmäßig über Details.
Ein Beispiel: Die VOB/A rechnet in Kalendertagen, die VgV nicht. Die VOB/A kennt eine geregelte Bindefrist von in der Regel 60 Kalendertagen, die VgV nicht. Und bei äußerster Dringlichkeit im Verhandlungsverfahren ohne Teilnahmewettbewerb schreibt die VOB/A mindestens zehn Kalendertage vor, während die VgV seit Juli 2026 gar keine Mindestfrist mehr kennt.
Zum 1. Januar 2026 wurden die Wertgrenzen im ersten Abschnitt der VOB/A deutlich angehoben. Das verändert, welche Aufträge Sie überhaupt ausgeschrieben sehen:
| Verfahren | bisher | seit 1. Januar 2026 |
|---|---|---|
| Beschränkte Ausschreibung ohne Teilnahmewettbewerb | gestaffelt 50.000 bis 150.000 Euro | einheitlich 150.000 Euro |
| Freihändige Vergabe ohne weitere Begründung | 10.000 Euro | 100.000 Euro |
| Direktauftrag | 3.000 Euro | 50.000 Euro |
Praktisch heißt das: Ein erheblicher Teil der kleineren Bauaufträge wird künftig ohne öffentliche Ausschreibung vergeben. Der Hebel liegt weniger in der Bewerbung als darin, bei den Vergabestellen Ihrer Region bekannt zu sein.
Grundlage: § 3a VOB/A in der seit 1. Januar 2026 geltenden Fassung. Unterhalb dieser Grenzen darf ohne öffentliche Ausschreibung vergeben werden.
Mit einem Eintrag im Präqualifikationsverzeichnis für Bauunternehmen (PQ-VOB) weisen Sie Ihre Eignung einmal jährlich nach statt bei jeder Bewerbung erneut. Die Eintragung ersetzt die Einzelnachweise, und die Angaben werden nur in begründeten Fällen angezweifelt. Seit Juli 2026 gilt zusätzlich, dass der Nachweis über ein Präqualifizierungssystem akzeptiert werden muss.
Der Grundsatz, Aufträge in Fachlose zu teilen, ist der Grund, warum mittelständische Betriebe überhaupt an Großprojekte kommen. Er steht seit Juli 2026 in einem eigenen Paragrafen, dem § 97a GWB. Neu ist allerdings, dass bei großen Infrastrukturvorhaben auch aus zeitlichen Gründen an einen Generalunternehmer vergeben werden kann. Wenn Ihr Geschäft vor allem auf Fachlosen beruht, sollten Sie den Kontakt zu möglichen Generalunternehmern suchen.
Quelle: EU-Amtsblatt TED, eigene Auswertung, Stand 10/2026. Verfahren unterhalb der EU-Schwellenwerte erscheinen national und kommen hinzu.
Für Unternehmen jeder Größe, die regelmäßig oder neu an öffentlichen Ausschreibungen teilnehmen möchten. Der Kriterienkatalog passt sich Ihrem Profil an, Sie starten mit drei kostenlosen Analysen pro Woche.
Aus 54 angebundenen Vergabeportalen: dem EU-Amtsblatt TED, dem Datenservice Öffentlicher Einkauf mit Verfahren unterhalb der EU-Schwellenwerte, nationalen Plattformen in fünf weiteren Ländern und 44 Portalen von Ländern, Städten und öffentlichen Unternehmen. Die vollständige Übersicht finden Sie unter Portalsuche. Mehr dazu unter Ausschreibungen finden.
In der Regel nach wenigen Minuten. Sie erhalten eine Empfehlung mit Fundstellen und Zitaten, die Sie in der Angebotsrunde direkt verwenden können.
Sie liegen verschlüsselt in Frankfurt am Main, streng nach Unternehmen getrennt, und dienen nie dem Training von KI-Modellen. Details auf der Sicherheitsseite.
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