Alternativen zu klassischen Ausschreibungsdiensten

Was Sie von einem Ausschreibungsdienst bekommen, was von einer Prüfsoftware, und wofür sich welcher Ansatz lohnt. Mit offengelegtem Eigeninteresse.

Damit Sie das einordnen könnenWir sind nicht neutral. validait ist eines der hier beschriebenen Werkzeuge, und wir haben ein Interesse daran, dass Sie es testen. Deshalb sagen wir auch, wofür andere Ansätze besser geeignet sind. Alle Angaben zu anderen Anbietern stammen aus deren öffentlichen Darstellungen; Preise und Funktionsumfang ändern sich, prüfen Sie das im konkreten Fall selbst.

Drei Arten von Werkzeugen

Ausschreibungsdienste wie DTAD oder das Deutsche Ausschreibungsblatt sind Rechercheanbieter mit langer Geschichte. Ihre Stärke ist die Breite: sehr viele Quellen, feine Filter, tägliche Benachrichtigung, oft ergänzt um persönliche Betreuung. Was sie nicht tun, ist die Arbeit nach dem Treffer. Ob eine gefundene Ausschreibung zu Ihnen passt, prüfen Sie selbst.

Vergabeplattformen wie das Deutsche Vergabeportal oder subreport sind die Systeme, über die Vergabestellen tatsächlich ausschreiben und über die Sie Ihr Angebot einreichen. Sie kommen daran nicht vorbei, aber sie sind kein Rechercheinstrument.

Prüf- und Entscheidungssoftware ist die jüngste Kategorie. Sie setzt nach dem Treffer an: Anforderungen aus den Unterlagen erkennen, gegen das eigene Unternehmen abgleichen, eine begründete Empfehlung geben. Hier ordnet sich validait ein.

Wann sich welcher Ansatz lohnt

Ihre SituationWas passt
Sie sehen zu wenige Ausschreibungen und brauchen vor allem Reichweite über viele PortaleEin etablierter Ausschreibungsdienst mit möglichst breiter Quellenabdeckung. Prüfen Sie konkret, ob Ihre Region und Ihr Gewerk enthalten sind.
Sie sehen genug Ausschreibungen, verlieren aber Zeit mit der Prüfung, ob sich das Bieten lohntEine Prüfsoftware wie validait. Der Engpass liegt nicht im Finden, sondern in der Bewertung.
Sie haben noch nie mitgeboten und die Formalien schrecken abPrüfsoftware, weil sie Ihnen zeigt, welche Nachweise gefordert sind und ob Sie sie erfüllen. Ein reiner Trefferdienst hilft hier wenig.
Sie brauchen Unterstützung beim Schreiben des AngebotsWeder noch. Dafür gibt es spezialisierte Werkzeuge und Beratung; validait endet bei der Entscheidung, ob Sie bieten.
Ihr Budget ist knappBeginnen Sie kostenlos und messen Sie, wo Ihre Zeit tatsächlich verloren geht, bevor Sie etwas buchen.

Worauf Sie beim Vergleich achten sollten

  • Quellenabdeckung konkret prüfen. Fragen Sie nicht nach der Gesamtzahl der Portale, sondern ob Ihre Region und Ihr Gewerk enthalten sind. Eine große Zahl nützt nichts, wenn Ihr Landesportal fehlt.
  • Nach Belegen fragen. Wenn ein Werkzeug eine Passgenauigkeit in Prozent ausgibt: Können Sie nachvollziehen, wie die Zahl zustande kommt? Ein Score ohne Begründung hilft in der Bid-Runde nicht.
  • Umgang mit fehlenden Angaben. Was passiert, wenn eine Information in den Unterlagen nicht steht? Wird daraus ein Ausschluss oder ein offener Punkt? Das erste erzeugt falsche Absagen.
  • Datenschutz schriftlich. Wo liegen die Daten, wird damit trainiert, gibt es einen Auftragsverarbeitungsvertrag? Lassen Sie sich das zeigen, nicht zusagen.
  • Vertragslaufzeit. Klassische Ausschreibungsdienste arbeiten oft mit Jahresverträgen. Prüfen Sie, ob Sie monatlich kündigen können, solange Sie noch nicht wissen, ob der Kanal für Sie funktioniert.

Was validait anders macht

Wir sind bei der Quellenabdeckung derzeit schmaler aufgestellt als die etablierten Dienste. Das sagen wir offen, und wir arbeiten daran. Unser Ansatz ist ein anderer: Zu jedem Urteil sehen Sie die Fundstelle und das Zitat aus der Ausschreibung. Fehlende Angaben führen nie automatisch zu einem No-Go. Und Sie können kostenlos anfangen und monatlich kündigen, statt sich für ein Jahr zu binden.

Selbst ausprobieren statt vergleichen lesen

Nehmen Sie eine Ausschreibung, bei der Sie unsicher waren, ob sich das Bieten lohnt, und lassen Sie validait darauf schauen. Zwei Analysen im Monat kosten nichts.

Kostenlos testen