Entscheidungen zum Vergaberecht
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Vieles im Vergaberecht steht nicht im Gesetz, sondern in Entscheidungen der Vergabekammern und Oberlandesgerichte. Hier sammeln wir Entscheidungen, die für bietende Unternehmen praktisch etwas ändern, mit Aktenzeichen und Kernaussage.
Nach welchem Maßstab wir auswählen
Aufgenommen wird eine Entscheidung, wenn sie eine Frage klärt, die sich in der Angebotsphase tatsächlich stellt, und wenn das Aktenzeichen eine Nachprüfung erlaubt. Wir geben die Kernaussage wieder und nennen dazu, ob die Rechtsprechung uneinheitlich ist. Eine einzelne Entscheidung eines Oberlandesgerichts bindet andere Senate nicht.
Ein Beispiel, das oft unterschätzt wird
Zur Frage, ob eine Bietergemeinschaft nach Angebotsabgabe umgebildet werden darf, ist die Rechtsprechung uneinheitlich. Das Oberlandesgericht Hamburg hat entschieden, dass der Wechsel eines Mitglieds in die Rolle des Nachunternehmers zum Ausschluss führt (1 Verg 4/13). Andere Senate beurteilen Änderungen weniger formal. Wer sich auf die mildere Linie verlässt, geht ein Risiko ein, das sich vermeiden lässt. Mehr dazu im Beitrag zur Bietergemeinschaft.
Dieser Bereich wächst
Wir bauen die Sammlung entlang der Fragen auf, die uns erreichen. Wenn Sie zu einem Punkt eine belastbare Einordnung suchen, sagen Sie uns Bescheid.
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Kostenlos testen- OLG Hamburg, Beschluss vom 22.05.2013, 1 Verg 4/13.
- Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB), Teil 4. gesetze-im-internet.de
