Grundlagen der öffentlichen Vergabe

Von Sebastian LöfflerRechtsstand: 6. August 2026Lesezeit: 3 Minuten
Inhalt dieser Seite
  1. Womit Sie anfangen sollten
  2. Formale Punkte zuerst prüfen

Bevor es um das einzelne Verfahren geht, entscheiden ein paar Grundbegriffe darüber, ob Sie überhaupt mitbieten dürfen und mit welchem Aufwand. Schwellenwerte bestimmen das anwendbare Recht, Eignungskriterien den Zugang zum Verfahren, Fristen Ihren Zeitplan.

Womit Sie anfangen sollten

Wenn Sie neu in öffentlichen Vergaben sind, lesen Sie in dieser Reihenfolge: zuerst die Schwellenwerte, weil sich daran entscheidet, welches Regelwerk gilt. Danach Eignungskriterien und Nachweise, weil dort für die meisten Angebote die Weichen gestellt werden. Die Präqualifikation lohnt sich, sobald Sie regelmäßig bieten, weil Sie dann nicht bei jeder Vergabe dieselben Nachweise erneut vorlegen müssen.

Formale Punkte zuerst prüfen

Im ersten Schritt entscheiden meist formale Punkte, selten inhaltliche: ob jeder Nachweis vorliegt, jede Erklärung unterschrieben ist, die Frist sicher eingehalten wird und der geforderte Mindestumsatz erreicht ist. Diese Punkte lassen sich vorab prüfen, bevor Sie Arbeitszeit in die Kalkulation stecken.

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Quellen
  1. Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB), Teil 4. gesetze-im-internet.de
  2. Verordnung über die Vergabe öffentlicher Aufträge (VgV). gesetze-im-internet.de
  3. Gesetz zur Beschleunigung der Vergabe öffentlicher Aufträge vom 12.05.2026, BGBl. 2026 I Nr. 137. Regelungstext
HinweisDieser Beitrag gibt allgemeine Informationen und ersetzt keine Rechtsberatung. Im Einzelfall sollten Sie fachkundigen Rat einholen. Wir prüfen diese Seite regelmäßig auf Aktualität; den Rechtsstand finden Sie oben.